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Läuse und Haarlinge

Phthiraptera und Trichodectidae

Läuse sind blutsaugende Parasiten, Haarlinge ernähren sich von den oberen Hautschuppen und saugen kein Blut.

Unter dem Mikroskop kann man sie leicht unterscheiden: Haarlinge haben einen breiteren Kopf als Läuse im Vergleich zum Gesamtkörper.

Die Parasiten sind 0,6 bis 1,5mm lang, die Eier ca. 0,5mm und daher mit bloßem Auge oder unter Zuhilfenahme einer Lupe gut zu erkennen.
Auch ein Tesafilmabklatschpräparat eignet sich zur Diagnosestellung.

Gedeckelte, typischerweise am Haarschaft festgeklebte Eier, so genannte „Nissen“, sind an ausgezupften Haaren (Trichogramm) ebenfalls leicht unter dem Mikroskop nachweisbar.

Klinische Symptome: Bei Befall zeigen die Tiere auffälliges Putzverhalten, Juckreiz, struppiges, mattes Haarkleid, Haarausfall und Ekzeme. Besonders betroffen sind Kopf-, Hals-, Schulter- und Rückenbereich.

Haarlinge treten oft bei Meerschweinchen auf, Läuse bei Kaninchen, Ratten und Mäusen.



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