Keyvisual

Alveoläre Echinokokkose

beim Menschen

Europas gefährlichste Wurmzoonose

Durch den Verzehr kontaminierter, ungewaschener Rohkost oder über den Kontakt mit Fuchsbandwurm–infizierten Hunden können Menschen Fuchsbandwurmeier abschlucken.

Diese Eier können im feuchten Freiland bis zu 8 Monaten überleben und werden auch beim Tiefgefrieren nicht abgetötet. Kochen und Braten bei Temperaturen von 80°C über mindestens 5 Minuten tötet sie verlässlich ab.

Die sich aus den Eiern entwickelnden Larven besiedeln beim Menschen zu mehr als 95% das Lebergewebe. Hier breiten sie sich als Zysten ähnliche Gebilde langsam aus und zerstören das Lebergewebe nach und nach. Auch in anderen Organen, wie zum Beispiel in der Lunge, können sie Metastasen bilden.

Die Infektion bleibt generell lange Zeit unbemerkt. Im Durchschnitt vergehen 10-15 Jahre, bis sich erste Krankheitssymptome zeigen. Vielfach sind dies Schmerzen im Oberbauchbereich, Übelkeit und in weiter fortgeschrittenen Fällen Gelbsucht. Häufig sind dann zum Zeitpunkt der Diagnosestellung bereits große Bereiche des Lebergewebes zerstört, so dass therapeutisch oft nur das chirurgische Entfernen der zerstörten Organteile kombiniert mit einer lebenslangen Chemotherapie bleibt.




Infothek

Videos auf Youtube
Youtube Channel

Weitere Videos auf Youtube



http://www.tierfreunde.bayer.de/de/hund/parasiten/wuermer/wurmzoonosen/bandwuermer/index.php