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Toxocarose

beim Menschen

Wenn Menschen an einer Infektion mit Spulwurmlarven erkranken

Infektiöse Spulwurmeier von Hunden und Katzen können leicht versehentlich von Menschen verschluckt werden. Besonders gefährdet sind Kinder, wenn sie in kontaminierter Erde (Sandkästen, Parkanlagen, Badestrände) spielen. Durch Belecken von Gesicht, Händen oder Speisen können Hunde Spulwurmeier übertragen. Ebenfalls eine gefährliche Infektionsquelle sind im Fell der Tiere klebende Parasiteneier.

Aus dem abgeschluckten Ei entwickelt sich im Darm eine Wurmlarve, die die Darmwand durchdringt und im Körpergewebe (so genannte Larva migrans visceralis) umherwandert. Je nach Körpergewebe und Stärke der Immunabwehr kann die Infektion unbemerkt verlaufen oder aber zu massiven Krankheitserscheinungen führen, wenn eine solche Larve zum Beispiel durch Schädigung von Gehirn oder Rückenmark zu Krämpfen oder Lähmungen führt.

Landet eine solche Larve im Auge (Larva migrans ocularis) so verursacht sie dort hochgradige Entzündungs- und Schmerzreaktionen und hat in den meisten Fällen den Verlust des Augenlichtes zur Folge.




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