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Wissenswertes

über Läuse und Haarlinge

Laus

Läuse und Haarlinge gehören zu den 6-beinigen Insekten. Sie sind etwa 1,5 mm lang mit einem etwas plump wirkenden Körper. Unter dem Mikroskop kann man sie sehr gut anhand des Kopfes unterscheiden. Dieser ist bei der Laus schmaler als der Körper, beim Haarling deutlich breiter und von fünfeckiger Gestalt. An ihren Gliedmaßen besitzen sie Greifklauen, die es ihnen ermöglichen, die Fellhaare zu umklammern und sich schnell und sicher auf der Körperoberfläche der Tiere zu bewegen. Da sie nahezu transparent sind, passen sie sich der Fellfarbe ihrer Wirte sehr gut an und sind daher nur bei genauer Untersuchung wahrzunehmen. Ein weiterer Unterschied zwischen diesen beiden Parasiten liegt in ihrer Ernährungsweise: Während Läuse Blutsauger sind, ernähren sich Haarlinge von Hautschuppen und austretenden Gewebesäften, die bei Hautentzündungen als Sekrete ausgeschieden werden.

Haarling

Im Gegensatz zu Flöhen und Zecken verhalten sich Läuse und Haarlinge streng wirtsspezifisch, das heißt, dass der Hundehaarling (Trichodectes canis) nie eine Katze befallen wird, und der Katzenhaarling (Felicola subrostratus) nie einen Hund.

Linognathus setosus ist der lateinische Namen der Hundelaus, die außer Hunde auch Füchse befällt. Bei Katzen kommen keine Läuse vor.

Die Ansteckung erfolgt bei beiden Parasiten durch den direkten Körperkontakt mit einem infizierten Tier, allerdings kommen beide Schädlinge in Deutschland relativ selten vor und generell nur bei Tieren, die aus schlechten hygienischen Verhältnissen stammen.




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