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Wissenswertes

über Rundwürmer

Rundwürmer, Nematoden (griech.: nema  „Faden“) sind fadenförmige Würmer.

Erwachsene, geschlechtsreife Würmer sind je nach Art zwischen 1 mm und 1 m lang. Sie ernähren sich vom Darminhalt des Wirtes oder auch von Bestandteilen der Darmwand wie Epithelzellen, Schleimhautteilen oder Blut.

Im Unterschied zu Bandwürmern sind Rundwürmer getrennt geschlechtlich, wobei die männlichen Parasiten meist etwas kleiner sind als die weiblichen.

Weibliche Würmer produzieren große Mengen an Eiern, die mit dem Kot der infizierten Hunde und Katzen in die Umwelt gelangen. Hier bleiben sie über Monate und Jahre infektiös. Die Weiterentwicklung erfolgt meist direkt im nächsten Endwirt (Hund/Katze), der diese Eier beim Beschnuppern von infiziertem Kot aufnimmt. Im Gegensatz zur Bandwurmentwicklung ist eine Aufnahme durch einen Zwischenwirt nicht erforderlich.

Werden die Eier versehentlich durch Mäuse aufgenommen, kommt es ihnen zwar nicht zu einer Weiterentwicklung, allerdings bleiben sie für Endwirte dennoch infektiös. Man bezeichnet diese Mäuse dann auch als paratenische oder Transportwirte.

Bei den Rundwürmern unterscheiden wir noch einzelne Unterklassen:




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