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Was tun bei Vergiftungen?

Ruhe und Nerven bewahren!

Bitte beachten Sie!

Diese Internetseite ist nicht dazu gedacht, um unerwünschte Wirkungen, mangelnde Arzneimittelwirksamkeit, Medikationsfehler, Graumarktware/Fälschungen, falsche oder zulassungsüberschreitende (off-label) Anwendung, eine Qualitätsbeanstandung und/oder andere Aspekte im Zusammenhang mit der Sicherheit oder Qualität eines Bayer-Tiergesundheitsprodukts mitzuteilen.

Wenn Sie eine unerwünschte Wirkung nach Einsatz eines Bayer Tiergesundheitsprodukts beobachten, so wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt, Arzt oder Apotheker.

Sie können die Meldung über die unerwünschte Wirkung auch über folgende Nummern an uns übermitteln:

Beim Menschen

Sofort ärztlichen Rat einholen!

Notruf für Vergiftungen beim Menschen:

  • Informationszentrale für Vergiftungsfälle in Bonn:
    Tel.: 0228-19 240 oder 0228-87-3211
  • Telefonnotdienst von Bayer:
    Ärztliche Abteilung, Telefon: 0214-30-57365

Bei Meldungen von unerwünschten Produktwirkungen beim Menschen:

  • Innerhalb der Bayer Dienstzeiten von 8:00 bis 18:00 Uhr
    Hotline Tiergesundheit, Telefon: 0214-30-51860
  • Außerhalb der Dienstzeiten von 18:00 bis 8:00 Uhr und an Wochenenden
    Ärztliche Abteilung, Telefon:  0214-30-57365

Bei Tieren

Grundsätzlich empfiehlt es sich in allen Vergiftungsfällen, auch wenn es sich nur um einen Verdacht handelt, mit einem Tierarzt Kontakt aufzunehmen.

Für weitere Informationen steht Ihnen die Bayer Hotline zur Verfügung:

Bei Vergiftungen oder unerwünschten Produktwirkungen beim Tier:

  • Innerhalb der Bayer Dienstzeiten von 8:00 bis 18:00 Uhr
    Hotline Tiergesundheit, Telefon: 0214-30-51860
  • Außerhalb der Dienstzeiten von 18:00 bis 8:00 Uhr und an Wochenenden
    Feuerwehr Werk Leverkusen, Telefon:  0214-30-99300

Weiterhin sollten Sie bei Vegiftungen Folgendes beachten:

Zuerst müssen Sie die weitere Giftaufnahme abstellen, verhindern Sie also, dass das Tier weiterfrisst!

Bevor Sie zum Tierarzt fahren, sammeln Sie folgende Informationen:

  • Beschreibung des Giftes (evtl. Verpackung, sonst Farbe, Konsistenz etc.)
  • Reste des Giftes, soweit vorhanden
  • Zeitpunkt der Giftaufnahme (vermutet oder beobachtet?)
  • Menge des aufgenommenen Giftes
  • möglichst Erbrochenes für einen Giftnachweis sicherstellen

Häufige Vergiftungsfälle

Rattengift

Bei Rattengiften handelt es sich in der Regel um Blutgerinnungshemmer. Falls ein Tier Rattengift gefressen hat, kommt es zu unstillbaren Blutungen. Die Tiere werden matt, blass und schweratmig, zeigen oft Erbrechen. Suchen sie sofort einen Tierarzt auf!

Glykolvergiftung (Frostschutzmittel)

Glykol ist süß und wird daher – besonders von Katzen – sehr gerne aufgenommen. Die Tiere erbrechen, sind unruhig und haben Durst. Suchen Sie sofort Ihren Tierarzt auf!

verschiedene Giftpflanzen

Verschiedenste einheimische Zier- und Wildpflanzen sind für unsere Haus- und Nutztiere z. T. hochgiftig, nachfolgend finden Sie nur eine Auswahl. Bitte konsultierend Sie umgehend Ihren Tierarzt, wenn Sie eine Aufnahme dieser Pflanzen befürchten:

  • Eibe (Taxus baccata)
    besonders empfindlich sind Pferde
  • Oleander (Nerium oleander)
    besonders empfindlich sind Pferde und Rinder
  • Rhododendron
    besonders empfindlich sind Schaf und Ziege, gefolgt von Pferd und Rind
  • Fingerhut (Digitalis purpurea)
    besonders empfindlich sind Pferde, Schafe und Enten
  • Gemeiner Seidelblast (Daphne mezereum)
    besonders empfindlich sind Schwein, Rind und Pferd


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