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Therapie

mit Hunde

Therapiehunde sind Hunde, welche zusammen mit ihren Besitzern auf freiwilliger, unbezahlter Basis regelmäßig soziale Dienstleistungen erbringen. Der Therapiehund wird zusammen mit seinem Halter ausgebildet und verrichtet seinen Dienst unter dessen Anleitung.

Bei schweren gesundheitlichen Störungen, wie zum Beispiel Autismus, arbeiten Ärzte und Therapeuten auch mit Hunden. Heilung darf dabei nicht erwartet werden, aber die Kranken zeigen oft ein anderes Verhalten, als sie es Menschen gegenüber manifestieren. Sie schaffen eine Verbindung mit dem Tier, berühren es, reden mit ihm.

Welche Hunde eignen sich?

  • die meisten Rassen und Mischlinge
  • menschenbezogene, freundliche Hunde
  • Hunde, die ihre Rangordnung im Menschenrudel akzeptieren und sich am Hundeführer orientieren
  • nervenstarke Hunde, die bei tiergerechter Führung belastbar sind
  • Hunde, welche sich mit ihresgleichen vertragen und deren Jagdinstinkt kontrollierbar ist
  • Hunde, die einfühlsam und konsequent erzogen wurden
  • körperlich gesunde Hunde

Schon seit einigen Jahrzehnten weiß man, dass Tiere auf den Menschen gesundheitsfördernd und sogar heilend wirken können. U. a. in den USA gehören Tiere seit langem in vielen Krankenhäusern zum Alltag. Mittlerweile begegnen uns auch in der Bundesrepublik Deutschland immer häufiger Tiere in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern oder psychiatrischen Kliniken. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen immer wieder eindrucksvoll, dass Tiere eine wertvolle Hilfe beim "Gesundwerden" oder dem Heilvorgang sind.

Die Dog-Water-Therapie (DWT) ® ermöglicht Eltern mit ihren Kindern langfristig vor Ort eine Land- und Wassertherapie, genannt amphibische Therapie.

Im Vergleich mit dem therapeutischen Tourismus (z. B. Delfintherapie in Florida - Stress der langen Fluganreise, Temperatur- und Zeitunterschied) und ihrem unvermeidlichen therapeutischen Yo-Yo-Effekt ist die Dog-Water-Therapie (DWT) ® zudem eine preiswertere Alternative und ermöglicht eine engere Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten, Pädagogen etc. und vor allem eine langfristig integrierte Teilnahme der Familie der Patienten.

Ein weiterer Vorteil der Dog-Water-Therapie (DWT) ®, auf zwei Ebenen (an Land und im Wasser) arbeiten zu können, zeigt sich besonders, wenn ein Kind erkältet ist oder aus anderen medizinischen Gründen vorübergehend nicht ins Wasser darf.



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