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Überlegungen

Welches Tier passt zu mir?

Doch nicht jedes Tier passt zu jedem. Wenn Sie sich selbst Enttäuschungen und dem Tier ein ungewisses Schicksal ersparen wollen, müssen vorerst einige grundsätzliche Fragen geklärt werden:

  • Haben Sie genug Zeit, sich mit einem Tier zu beschäftigen?
  • Jedes Tier lebt mehrere Jahre. Sind Ihre nächsten Jahre überschaubar, so dass für ein Tier gleichmäßig gut gesorgt werden kann?
  • Sind alle Familienmitglieder mit einem Tier als neues Familienmitglied einverstanden?
  • Auch wenn Kinder hoch und heilig versprechen, die Versorgung des Tieres zu übernehmen, zeigt die Erfahrung, dass die Eltern letztendlich doch häufig einspringen müssen. Sind Sie dazu bereit?
  • Jedes Tier hat bestimmte arteigene Bedürfnisse, die beachtet werden müssen, damit es sich in Ihrem Haushalt wohl fühlen kann. Werden Sie sich umfassend über die individuellen Bedürfnisse des Tieres Ihrer Wahl informieren, und können Sie – wenn erforderlich – die Geduld für eine gute Erziehung aufbringen, damit das glückliche Miteinander lange hält?
  • Sind Sie in der Lage, ein krankes Tier zu pflegen, auch wenn sich die Krankheit länger hinzieht und von unangenehmen Nebenerscheinungen, wie Erbrechen und Durchfall, begleitet ist?
  • Haben Sie sich gut überlegt, dass nicht nur die Anschaffung eines Tieres Geld kostet, sondern vor allem sein Unterhalt? Dass je nach Tierart Kosten für wichtige und wiederholt erforderliche Schutzimpfungen sowie für die tierärztliche Behandlung bei Krankheit auf Sie zukommen?
  • Sind Unterbringung und Versorgung des Tieres im Urlaub geregelt?

Wenn Sie nur eine dieser Fragen nicht positiv beantworten können, empfehlen wir Ihnen, vorläufig auf ein Tier zu verzichten, bis alle Voraussetzungen erfüllt sind.

Noch eine Anmerkung, sofern Sie in einem Mietshaus wohnen: Wenn dies nicht ausdrücklich im Mietvertrag vereinbart ist, kann der Hausbesitzer eine Tierhaltung nicht ohne weiteres verbieten. In jedem Fall ist es aber ratsam, ihn vorab zu informieren und seine Zustimmung zu erbitten. Auch die Nachbarn sollten einbezogen werden, insbesondere dann, wenn sie – wie beim Hund unvermeidbar – die Bekanntschaft mit dem neuen Hausgenossen machen und mit neuen Geräuschen und manchmal auch Gerüchen konfrontiert werden. Ein freundliches Gespräch im Vorfeld und gegenseitige Rücksichtnahme ersparen Ärger im Nachhinein, den letztendlich Ihr Tier ausbaden muss.



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